Montag, 16. Juni 2025

Wailtl im Bräuwinkl

📖 Lesezeit: ca. 20 Minuten
Sanft schmiegt sich der Wailtl an den südlichen Rand des alten Bräuwinkls in Dorfen. Sein Name, einst „Waltl“, einst Zeichen von Wache, Fürsorge und Leitung, trägt bis heute die stille Würde jener Zeit in sich – und schenkt dem Gast noch immer das Gefühl, angekommen zu sein. Wer hier eintritt, tritt nicht einfach in ein Gebäude – er betritt eine Welt zwischen Geschichte und Gegenwart, zwischen edlem Jagdschlösschen und wohligem Zuhause.

Seit dem Jahr 1530 rasten an diesem Ort Reisende, Händler, Kutscher – und auch feine Jagdgesellschaften, die sich auf dem Weg ins Isental zum Halali versammeln. Und obwohl keine Pferde mehr in der Remise schnauben und keine Postkutsche mehr vor dem Haus hält, klingt noch immer ein leiser Nachhall vergangener Jahrhunderte in den Mauern dieses ehrwürdigen Gasthofs.

Der Wailtl ist heute mehr als ein Gasthof – er ist ein Gefüge aus unterschiedlichen Häusern, die sich gemeinsam dem Wohl der Gäste verschreiben. Das Hotel mit seinen 16 Zimmern, vier stilvollen Apartments und zwei prachtvollen Turmsuiten öffnet sich dem Marienplatz und bietet einen Blick, der das Herz weitet. Oben, unter den alten Dachbalken oder in modern gestalteten Räumen mit klaren Linien und natürlichen Materialien, findet der Gast Raum zur Entfaltung – für einen Moment der Ruhe, der Innigkeit, der Erholung.

Im Herzen des Hauses schlägt jedoch noch immer das Gasthaus, wo einst das Bier floss und die Pferde schnaubten. Heute serviert man hier Speisen, wie sie kräftiger und ehrlicher nicht sein könnten. Und wer sich auf ein Ritteressen einlässt, darf mit Holzlöffeln und Fingern speisen wie einst die Edelleute – bei Kerzenschein, mit Fladenbrot, saftigen Haxn, wildem Gesang und dampfender Suppe aus der Holzschüssel. Ein Erlebnis, das alle Sinne weckt, das das Herz erwärmt und die Seele an die Hand nimmt.

Die Philosophie des Hauses ist schlicht und tief zugleich: Einen Ort zu schenken, an dem man sich entfalten darf – mit dem Gefühl, geborgen zu sein. Wärme und Herzlichkeit fließen hier nicht aus geschulten Floskeln, sondern aus ehrlicher Zuwendung. Der Wailtl ist kein anonymer Hotelbetrieb – er ist ein zweites Zuhause für Reisende, Liebende, Müde und Neugierige. Ein Platz, der verbindet, der trägt, der bleibt.

Wer heute hier übernachtet, wandelt auf dem Pflaster alter Handelswege. Wo früher Hufe klangen, gleiten heute die Räder moderner Fahrzeuge über das Kopfsteinpflaster. Doch der Zauber bleibt derselbe: Der Wailtl ist ein Ort, der Vergangenheit atmet und zugleich die Gegenwart umarmt – voller Leben, voller Liebe zum Detail, voller Gastlichkeit, wie sie nur in Bayern zu finden ist.

Und wenn am Abend die Fenster golden leuchten und im Turmzimmer leise die Nacht anklopft, dann weiß der Gast: Ich bin angekommen. Nicht nur in Dorfen. Sondern in einem Gefühl. Einem Zuhause auf Zeit. Einem Wohlfühlerlebnis. Wailtl.
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„Kommen Sie mit? Schauen Sie es sich an – hier entlang!“
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Nach 1237 - Herzogliches Bräuhaus mit Taverne in Dorfen
Die bayerischen Herzöge behalten sich bereits bei der Gründung des Marktes das Recht, Bier zu brauen und auszuschenken, als landesherrliches Recht vor und errichten ein eigenes Bräuhaus mit Taverne, das sie dann einem Untertan gegen eine jährliche Abgabe pachtweise überlassen.

1280 - Hofwirthschaftstaferne von Altötting
Erstmals 1280 erwähnt, ist die Hofwirthschaftstaferne von Altötting zur Postkutscherzeiten Relais-Station auf der Strecke zwischen München und Wien und dient ausserdem der Unterbringung von fürstlichen Pilgern, Kardinälen, Bischöfen, Erzherzögen und Königen.

1304 - Pilgrimhaus, Soest
Schon 1304 werden im „Pilgrimhaus“, das 1294 errichtet wurde, in der alten Hansestadt Soest hungrige Menschen, Pilger, verköstigt, die hier einkehren, denn das Gebäude steht am Jakobsweg, und die Wanderer auf dem Weg nach Santiago de Compostela stärken sich hier für ihre Weiterreise. Ob die Ordensleute vom Kloster Paradiese, denen die Wirtschaft untersteht, die müden Gäste aber auch übernachten lassen, weiß man nicht genau. Sicher ist, dass der Rat der Stadt Soest 1304 beschließt, Wanderern und Pilgern „Aufnahme und Bewirtung“ zu bieten.

1311 - Zum Roten Bären in Freiburg
Die Quellen besagen, der erste Wirt, Johan der Bienger, sei 1311 im Gasthaus erschienen. Urkundliche Erwähnung findet aber erst dessen Enkel Hanman, der 1387 als „Hanman wirt ze dem Roten Bern“ in die Annalen eingeht.
Auch Zimmer bietet das im Freiburger Altstadtteil Oberlinden errichtete Gebäude „Zum Roten Bären" von Anfang an.
Hier wird auch eine alte Tradition gepflegt – „Suffet Wi Bigott“ (Trinket Wein bei Gott) lautet die nette Aufforderung, die einer der Wirte an die Wand der Bürgerstube schreiben lässt.

1417 - Alter Wirt von Obermenzing
Der Gasthof Zum Alten Wirt von Obermenzing im Münchner Stadtteil Obermenzing, eine Tafernwirtschaft mit Schankrecht wie auch dem Recht auf Bewirtung und Beherbergung, liegt an der Würmfurt und an der Landstraße von München nach Augsburg, ist seit 1417 beurkundet.

1419 - Das Barbarossa von Konstanz
Der Konstanzer Obermarkt gilt schon im Mittelalter als wichtiges Zentrum für den Umschlag von Wein, Holz und Arbeitskräften. Dazu kommen bedeutende politische Ereignisse, die Gäste in die Stadt am Bodensee bringen: Anno 1183 schließt hier der deutsche Kaiser Friedrich I. (Barbarossa) mit den lombardischen Herrschern Frieden, ab 1414 diskutieren die Kirchenfürsten beim Konzil von Konstanz vier Jahre lang.
Gut möglich, dass auch damals schon das „Barbarossa“ Wein und Bier ausschenkt. Erstmals urkundlich erwähnt wird die Wirtschaft mit Tanzboden jedoch erst ein Jahr später.

1490 - Herbergen
Nach der Neugründung der Post im Jahre 1490 sind die Postreiter mitsamt ihren Pferden zunächst in Herbergen untergebracht, da sich die Postkurse nach dem Aufenthaltsort Maximilians I. richten und häufig nur kurzfristig bestehen.

1490 - Poststationen
Poststationen sind, seit Gründung der Post im Jahre 1490, Relaisstationen, meist ausserhalb oder in unbefestigten Orten, an einem Postkurs, an der die Reiter und Pferde wechselen, während das verschlossene und versiegelte Postfelleisen wie bei einer Staffel weitergereicht wird.
Eine weitere Aufgabe der Poststationen ist es, Kurieren und Postreisenden mit Berechtigungsschein Pferde und eine Begleitung bis zur nächsten Wechselstation zur Verfügung zu stellen, was man aus Sicht der Reisenden als „Postieren“ bezeichnet.
In der Nähe von Poststationen befinden sich für die Verpflegung Speisemeistereien sowie für den Betrieb notwendige Gewerke, wie Schmied und Stellmacher.

1490 - Thaltor-Herberge“ in München
Kolumbus ist noch auf dem Weg nach Amerika, als 1490 die „Thaltor-Herberge“ entsteht. Der ursprüngliche Name weist auf die Lage im Zentrum von München: Das Gebäude steht im Tal, gleich beim mächtigen Isartor.
Und auch im 19.Jh. kehren berühmte Gäste ein wie Franz Liszt, Hans Christian Andersen oder Heinrich Heine. Auch König Max Joseph schaut nach den Vorstellungen im Königlichen Theater am Isartor vorbei.

16./17. Jahrhundert - Gasthöfe des Postverkehrs
Mit dem Aufkommen eines regelmäßigen Postverkehrs entstehen im 16./17.Jh. an den Stationen Gasthöfe. Diese ergänzen oder ersetzen die bisherigen Herbergen und Pilgerherbergen in oder von Klöstern und die Gasthäuser, die mit den Städten seit dem 13.Jh. entstehen.
Die Straßen- oder Hauptschauseite der Gasthöfe ist besonders gestaltet und trägt meist einen Ausleger mit Schild, um Reisende auf das Anwesen aufmerksam zu machen.
Da zentral an Fernstraßen erbaut, nutzt man den Speisesaal des Gasthofes als örtlicher Versammlungsraum, für Feierlichkeiten und Gerichtsverhandlungen („Dorfsaal“).
Es gibt keine separate Rezeption, sondern die Bewirtung und der Empfang findet in nur einem beheizten Raum statt.

1512 - Kommunbräuhaus von Dorfen
Dorfener Bürger kaufen vom Herzog Wilhelm im Jahr 1512 das Kommunbräuhaus mit den dazugehörigen Rechten.
Die Marktgemeinde Dorfen verpachtet von da an dieses nun im Gemeindeeigentum stehende Bräuhaus, daher Kommunbräuhaus genannt, samt dem Braurecht auf mehrere Jahre an einige Bürger, die Bier brauen wollen.
Fast bis zur Mitte des 19.Jhs. hat keiner der Dorfener Bierbrauer ein eigenes Bräuhaus, sondern alle sotten abwechselnd ihr Bier im Kommunbräuhaus, jeder lagert dann das Bier in einem gesonderten Keller.

1530 - Gasthof Wailt im Bräuwinkl
Der Gasthof Wailt im Bräuwinkl wird im Jahr 1530 erstmals urkundlich erwähnt.
Der älteste und schönste Teil dieses Brauereigasthauses ist das zweigeschossige Doppelhaus auf der rechten Seite des Ensembles, mit Satteldachbau und Bodenerker.

1530 - Familienname Wailtl
Der Name „Wailtl“ ist eine Dorfener Variante des bayerischen Familiennamens „Waltl“. „Waltl“ leitet sich vom mittelhochdt „waltan“ ab, was „herrschen“ oder „verwalten“ bedeutet. Der Name ist ein Übername für jemanden, der eine leitende oder bewachende Funktion innehat, etwa als Förster oder Wächter.

1530 - Bräuwinkl-Stube des Wailtl
Der Wailtl ist Teil des Bräuwinkels, den die beiden Brauereien Wailtl und Bachmayer bilden.
Im Brauereigasthaus Wailtl befindet sich die Bräuwinkl-Stube. Bleich geschwämmtes Ziegelwerk, eine schwere Balkendecke, Hirnholzboden und ein offener Kamin schaffen eine romantisch-heimelige Atmosphäre.

1530 - Braunbierbrauerei Wailtl
Der Wailtl-Bräu zählt zu den ersten Brauern in Dorfen. Dessen "Braunbierbrauerei" datiert auf das Jahr 1530.
Mit dem Aufkommen der Wallfahrt nach Dorfen kommt es zu einem gewaltigen Aufschwung der Brauereien und der Gastronomie, denn die hungrigen und durstigen Pilger müssen versorgt werden.

Ab 1530 - Jagdherberge
Feudale Jagdgesellschaften, die zum Halali rufen, machen auf dem Weg ins Isental im Gasthof Wailtl Rast.

1531 - Steuerbefreiung und Schutz der Poststationen
Poststationen sind von Steuern und Frondiensten befreit und stehen unter dem Schutz des Kaisers oder Territorialherren.
Ein frühes Beispiel dafür ist eine Urkunde der Königin Maria von Ungarn, Statthalterin der Niederlande, vom 29. September 1531: dort befreit sie dem Posthalter von Casteau bei Mons, wie all die anderen kaiserlichen „Posten“ (Posthalter), von allen Steuern, Salzsteuern, Weinabgaben, Standgeld und sonstigen Lasten.

1592 - Zum Ritter St. Georg, Heidelberg
Schon Victor Hugo zeigt sich beeindruckt, als er 1838 zu Besuch in Heidelberg ist: „Es ist wirklich ein hinreißendes Gebäude“, schreibt er in seinem Buch „Heidelberg“ und schwärmt von den „lockenartigen Voluten“ an den Giebeln, den verzierten Türmchen und der ziselierten roten Sandsteinfassade.
Das 1592 von den Tuchhändlern Franziska und Carolus Belier errichtete Gasthaus steht gegenüber der Heiliggeistkirche. Es ist das einzige Bürgerhaus, das den Stadtbrand von 1693 übersteht, weil es nicht aus Holz, sondern aus Stein gebaut ist.

17. Jahrhundert - Anzahl der Bierbrauer in Dorfen
Bis zum 30-jährigen Krieg werden meist vier Bierbrauer in Dorfen genannt, gegen Ende des 17.Jhs steigt deren Zahl auf sechs und dabei bleibt es bis ins 19.Jh. hinein.

17. Jahrhundert - Hôtel particulier
Mit franz. Hôtel, kurz für Hôtel particulier, bezeichnet man im Frankreich des 17.Jhs. die Stadthäuser des Adels.
In der vorrevolutionären Zeit ist das Stadtpalais des Grundherren das Verwaltungsgebäude seiner Besitzungen.
Der Name geht im Französischen auf öffentliche Gebäude als Hôtel de ville, das „Rathaus“, über.

1774 - Erste Hotel der Welt
Das erste Hotel der Welt eröffnet 1774 als „Grand Hotel“ des Perückenmacher und Friseur David Low im Stadtteil Covent Garden in der King Street No. 43 in London. Im Gegensatz zu den zuvor vorherrschenden Herbergen wartet jedes von Lows Zimmern mit Daunendecken, Wärmeofen und einem hölzernen Zuber für ein warmes Bad auf.
Bis dahin gibt es nur möblierte Zimmer oder mehr auf Verköstigung ausgerichtete Gastwirtschaften.

Ab 1800 - Begriff "Hotel"
Die herrschaftlich-repräsentative Ausstattung der Stadtpalais des 17.Jh. entspricht der späteren Umwidmung auf Gästehäuser mit gehobenem Anspruch.
Das Wort Hotel als Gaststätte, von lat. hospes ‚Gast, Besucher; Fremder; Gastgeber‘, findet von Frankreich aus ab 1800 seinen Gebrauch in vielen Sprachen.

Bis 19. Jahrhundert - Gerechtsame
Bis ins 19.Jh. liegen auf der Gaststätte meist weitere Privilegien (Gerechtsame) wie das Recht zur Ausspanne, Schlacht- und Backrecht, Braurecht (Braugasthaus).
Neben den immer mit dem Beherbergungsrecht ausgestatteten Fernreise-Gasthöfen (etwa Postkutschenstationen mit Ausspanne, Bewirtungs- und Beherbergungsrecht) gibt es auch Betriebe, z. B. Brauschenkgüter, die nur zu Markttagen aus Kapazitätsgründen zusätzlich ein Beherbergungsrecht zugesprochen bekommen.

19. Jahrhundert - Gasthöfe des Industriezeitalters
Im 19.Jh. kommt den Gasthöfen im erstarkenden Transportwesen Europas eine besondere Rolle zu. Die Industrie wächst und immer mehr Menschen sind auf Geschäftsreise.

1870er bis 1900er - Gründerzeitlicher Bauboom der Hotels
Seine Bedeutung erlangt das Hotel im Laufe des 19.Jhs., besonders in der Belle Epoque, wo im gründerzeitlichen Bauboom in ganz Europa sowohl in den Städten Repräsentativbauten im bürgerlich-unternehmerischen Umfeld entstehen als auch im Kurwesen, wo die großen, in oft entlegenen Gegenden errichteten Berg- und Kurhotels von schlossartigem Charakter enorme gesellschaftliche Bedeutung gewinnen.

1850 - Häuserverzeichnis von Dorfen
Hs. Nr. 1 Bräu im Winkl, Johann Wailtl

1900 - Hochzeitsstube im Wailtl
Um 1900 entsteht die Hochzeitsstube, welche aufgrund ihrer edlen Holzvertäfelung aus Fichtenholz und der Kassettendecke auch als "Fichtenstube" bekannt wird.

5. Juni 1910 - Bierkrieg in Dorfen
Es ist nach ein Uhr, als die Bachmayer‘schen Gastwirtschaft "Zum Jakobmayer" in Flammen aufgeht. Kurze Zeit darauf brennt auch die "Soafa" der Wailtl-Brauerei.
Fast zu gleicher Zeit kommt die Meldung an das Comando, daß es in entgegengesetzter Richtung im Wailtl-Gasthause zum Seifensieder ebenfalls brennt.

6. Juni 1910 - Dank den Feuerwehrlern von Dorfen
Öffentlichen Dank wird den Feuerwehrlern zuteil von: Wailtl, Josef Bachmayers Söhnen, Josef Ziegler, Johann Lipp, Guggetzer, Hammerschmid, Obermeier, Eiglsperger, Sewald und L. Kasper.

1920 - Hotel Wailtl in Dorfen
Der linke, westliche Teil des Wailtl-Gebäudes, ein dreigeschossiger Hotelbau mit ebenfalls wunderschönen Gasträumen, entsteht etwa um 1920.

1928/29 - Umbau des Isener Tores in Dorfen
Das westliche Stadttor, auch Oberes Tor, Isener Tor oder Wailtltor genannt, wird auf der alten Grundlage von Mitte des 14.Jhs. umgebaut und aufgestockt zu einem viergeschossigen Backsteinbau mit Schopfwalmdach.
Besitzer ist die Brauerei Wailtl, es gehört sichtbar zum Bräuwinkl-Ensemble.

1938 - Häuserverzeichnis von Dorfen
Hs. Nr. 1 Gasthof und Brauerei Wailtl, Anna Obereisenbuchner, Brauereibesitzerswitwe, (früher Hs. Nr. 1 Bräu im Winkl)
Haus Nr. 9 Gasthaus zur Isenbrücke, Besitzer Brauerei Wailtl, Pächter Richard Widl (früher Haus Nr. 6, Seifensieder).
Haus Nr. 96/97 Gastwirtschaft zum Knödl, Besitzer Brauerei Wailtl. An der Stella von 2 früheren Anwesen Nr. 68 und 69. Haus Nr. 96 (früher Haus Nr. 68, Hutmacher).
Hs. Nr. 285 Gastwirtschaft Diemermetzger, Besitzer Brauerei Wailtl (früher Hs. Nr. 194 Diemermetzger).

1975 - Holzfeuerofen im Wailtl
Das Herzstück der Hochzeitsstube von 1900 ist der 1975 installierte Holzfeuerofen, auf dem Steaks außerhalb der Küche und unmittelbar vor dem Gast zubereitet werden.

1980er - Wailtl stellt Brauereibetrieb ein
Die kleine hintere Tür in der Bräuwinkl-Stube führt zur den Räumlichkeiten der Brauerei des „Bräu im Winkl“, die bis in die späten 1980er noch in Betrieb ist.

Nach 1980er bis 2002 - Sudhaus-Partys im Wailtl
In den Räumlichkeiten der Brauerei finden nach der Einstellung des Brauereibetriebes die „Sudhaus-Partys“ statt; das Partyvolk tanzt zwischen Gärschiff und gewaltigen Kupferkesseln. Dieser Teil des Gebäudes wird nach 2002 abgerissen.

1991 - Metzgerei Widl beliefert Wailtl
Die Metzgerei Widl beliefert lokale Gastronomiebetriebe, wie z.B. die Wailtl Gaststätte in Dorfen, mit Fleisch aus eigener Aufzucht und von regionalen Bauern und trägt so zur regionalen Wertschöpfung bei.

1997 bis 2002 - Wailtl's Erlebnisgastronomie
Die Erlebnisgastronomie erhält 2000 die Auszeichnung „Gastro Award“ als beste Newcomer und und 2001 als bestes Szenelokal im Münchener Umland.

1999 - Reservistenkameradschaft im Wailtl
Die Reservistenkameradschaft, ein 1999 gegründeter Zusammenschluss der Reservisten Dorfens, trifft sich am 1. Donnerstag im Monat im Gasthaus Wailtl Bräu am runden Tisch im Nebenraum oder im Malz-Zimmer.

2007 - Kauf des Wailtl-Gebäudes
Die Sperr und Zellner Immobilien GmbH kauft 2007 das Wailtl-Gebäude und eröffnet nach der Sanierung das Wailtl wieder als Gaststätte.
Die Zimmer im Obergeschoß werden restauriert und zu einem Hotel umgebaut, das seit 2010 läuft.

2008 - Ritteressen im Wailtl
Nach der Wiedereröffnung des „Wailtl Bräu“ in Dorfen im Jahr 2007 haben die Pächter auch eine alte Tradition wiederbelebt und die legendären Ritteressen in der „Bräuwinkl Stuben“ in ihr Angebot aufgenommen.

2013 - Schlemmer-Atlas
Die Wailtl Gaststätte bietet beste bayerische und internationale Küche, mit saisonalen und regionalen Produkten verfeinert.
Seit 2013 ist das Restaurant im Schlemmer-Atlas gelistet und ausgezeichnet.

2021 bis 2022 - Renovierung des Hotels Wailtl
Im Jahre 2022 wird das Hotel Wailtl umfassend renoviert.

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